3 Tipps, um erfolgreich auf Facebook zu werben

Facebook hat bereits vor zwei Jahren seinen Algorithmus geändert. Die Plattform bewirbt diese und viele folgende Veränderungen bis heute ausschließlich mit User-freundlichen Vorteilen. Der Newsfeed soll personalisierter sein und nur noch Beiträge anzeigen, die mir mit großer Wahrscheinlichkeit gefallen. Ein Post, der von meiner besten Freundin positiv durch ein „Like“ bewertet wird, wird vermutlich auch […]

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Facebook hat bereits vor zwei Jahren seinen Algorithmus geändert. Die Plattform bewirbt diese und viele folgende Veränderungen bis heute ausschließlich mit User-freundlichen Vorteilen. Der Newsfeed soll personalisierter sein und nur noch Beiträge anzeigen, die mir mit großer Wahrscheinlichkeit gefallen. Ein Post, der von meiner besten Freundin positiv durch ein „Like“ bewertet wird, wird vermutlich auch auf meiner eigenen Startseite auftauchen. Für mich als Privatperson ist das mit Sicherheit eine tolle Sache; irrelevante Posts nehmen den mir wirklich wichtigen Themen nicht mehr den Platz, jahrelanges scrollen steht nicht mehr auf der Tagesordnung – Facebook zieht alle Asse aus dem Ärmel, die es durch die Betrachtung meiner Interessen und Daten hat.

Welchen Einfluss hat das allerdings auf Werbetreibende? Die Haupteinnahmequelle von vielen Plattformen, so auch von Facebook, sind die Werbeeinnahmen. Meine Lieblingsmarke zahlt natürlich nicht für ihre täglichen Posts – sie ist schließlich als normale Facebook Seite genauso von der Kostenpflicht ausgeschlossen wie mein privates Profil. Aus diesem Grund „bestraft“ der Facebook Algorithmus bereits seit 2014 diese Form der Interaktion mit mir, da es nicht zum Profit beiträgt. Die größte Bestrafung für einen Post, der mich erreichen und einbinden soll, ist es, nicht gezeigt zu werden. Und genau das ist die Konsequenz aus der Transformation des Algorithmus.

Aber wie kann ich dem als Unternehmen nun entgegenwirken? Es gibt verschiedene Ansätze, um trotzdem erfolgreich auf Facebook zu werben beziehungsweise aktiv zu sein.

1. Kennenlernen – das A und O

Zum einen ist es wichtig, Facebook noch besser kennenzulernen. Und zwar nicht nur Facebook als Plattform, sondern auch die eigene Seite. Welche Zielgruppe folgt mir? Was ist interessant und relevant für diese Zielgruppe? Wann sind meine Follower aktiv? Was wird geteilt und/oder favorisiert und ist daher online erfolgreich?

Diese Analyse geht einher mit einer detaillierten Planung der Posts und einem guten Verständnis der Trends, die für die eigene Facebook Page und Marke relevant sind. Denn nur dann haben die Beiträge das Potential außerhalb der Seite verbreitet zu werden und somit die Chance, im organischen Feed bei Freundesfreunden wieder gezeigt zu werden.

Facebook Zielgruppe

2. Gesponserte Posts

Mit der Taktik solche Posts nicht anzuzeigen verfolgt Facebook das Ziel, die Brands zu einem sogenannten gesponserten Post zu zwingen. Das bedeutet, dass man für eine Anzeige direkt im Facebook Feed – die allerdings als gesponserte Anzeige markiert ist – oder rechts in der Sidebar als Marketer Geld zahlt. Ähnlich wie bei anderen Online-Marketing-Tools kann man die Anzeige durch einige Einstellungen gezielter ausspielen. Diese Einstellungen beziehen sich beispielsweise auf demografische Faktoren wie Alter, Wohnsitz oder Bildungsstand.

Google - Facebook Werbung

3. Brand Ambassadors und Brand Advocates akquirieren

Eine weitere sehr erfolgreiche Methode, um seine Inhalte zu teilen, ist die Akquise von Brand Ambassadors und Brand Advocates. Und was um alles in der Welt sind Brand Ambassadors und Brand Advocates? Brand Advocate ist grundsätzlich einfach nur ein besonders ausgefallenes Wort für jeden Normalsterblichen, dem eine Marke gefällt. Wenn man sich das Wort genauer anguckt, erklärt es sich fast von alleine: Advocate ist schlicht und ergreifend das englische Wort für Anwalt – schließlich funktionieren neumodische Fachbegriffe heute nur noch auf Englisch. Ein Anwalt verteidigt seinen Mandanten in jeder ihm möglichen Form. Jemand darf sich Brand Advocate nennen, wenn er genau dasselbe für seine Lieblingsmarke tut. Es tut sich ein Shitstorm im Sozialen Netz gegen meine Lieblingsmarke auf? Unerhört! Da poste ich doch direkt eine passende Antwort. Kann ja nicht sein, dass MEINE Marke dermaßen durch den Kakao gezogen wird. Und nicht nur das: Um zu der Marke zu stehen, poste ich direkt ein Selfie im T-Shirt – Markenschriftzug inklusive. #brand #fashion #best und schwupps findet die Instagram Familie mich UND die Marke. Was hat die Marke für diese zielgruppengerichtete Werbung gezahlt? Nichts. Super oder?

Eine größere Tragweite hat ein Brand Ambassador. Ein Markenbotschafter. Mann, klingt das cool; und wie werde ich einer? Schließlich liebe ich meine Marke tief und innig! Advocate reicht mir nicht. Jetzt kommt der Haken, und zwar für Marke und Fan: Brand Ambassadors sind diejenigen, die der Marke Gesicht und Richtung geben. Um in Betracht gezogen zu werden, braucht man irgendwie schon ein eigenes, sehr bekanntes Image. Man ist ein sogenannter Social Influencer – ganz unabhängig von der Marke. Jemand, der Einfluss auf die Online- und Offline-Gesellschaft hat, auf seine ganz eigene Art. So jemanden an Land zu ziehen ist wesentlich schwieriger und unter Umständen kostspieliger für Werbetreibende als einen Brand Advocate. Allerdings hat ein Post von so einem dicken Fisch auch direkt das Gehör von mehreren hunderttausend – wenn nicht Millionen – Followern. Das große Vorbild promotet eine Marke? Die KANN ja nur gut sein! Zack, Werbung. Und mal ehrlich, wer zweifelt heute noch am Geschmack der tollen Nespresso Kapseln?

Nespresso - Facebook Werbung

Fazit

Facebook Marketing durchdacht anzugehen war noch nie so wichtig wie jetzt. Falls gesponserte Posts noch nicht im Marketing-Mix vorhanden sind, sollte geprüft werden, inwiefern das für die eigene Marke sinnvoll ist. Planung und Umsetzung sollten auf Analysen basieren, die sich sowohl auf den eigenen Content, als auch auf den der Konkurrenz, der User und Influencer beziehen. Response ist seit der Veränderung nicht mehr ganz so selbstverständlich, wie es mal war – so bleibt sie aus, wenn der Content von Facebook bewusst nicht gezeigt wird.

Conversationprism

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WordPress 4.5.3 Sicherheits- und Wartungs-Release

WordPress 4.5.3 steht ab sofort zum Download bereit. Da die Version 4.5.3 ein Sicherheits-Release ist, wird die sofortige Aktualisierung dringend empfohlen. WordPress ab Version 4.5.2 sowie alle früheren Versionen sind von verschiedenen Sicherheitslücken betroffen: Ein Redirect Bypass im Customizer, gemeldet von Yassine Aboukir; zwei unterschiedliche XSS Probleme via Namen von Anhängen, gemeldet von Jouko Pynnönen […]

WordPress 4.5.3 steht ab sofort zum Download bereit. Da die Version 4.5.3 ein Sicherheits-Release ist, wird die sofortige Aktualisierung dringend empfohlen.

WordPress ab Version 4.5.2 sowie alle früheren Versionen sind von verschiedenen Sicherheitslücken betroffen:

Ein Redirect Bypass im Customizer, gemeldet von Yassine Aboukir; zwei unterschiedliche XSS Probleme via Namen von Anhängen, gemeldet von Jouko Pynnönen und Divyesh Prajapati; Offenlegung von Informationen der Revisions-History, gemeldet (unabhängig voneinander) von John Blackbourn des WordPress Security Teams sowie von Dan Moen; oEmbed Denial of Service, gemeldet von Jennifer Dodd (Automattic); nicht autorisiertes Entfernen von Kategorien aus einem Beitrag, gemeldet von Michael Adams des WordPress Security Teams; und einige als minor eingestufte sanitize_file_name edge cases, gemeldet von Peter Westwood des WordPress Security Teams.

Danke an alle, die mit der Meldung der Sicherheitslücken verantwortungsvoll umgegangen sind.

Zusätzlich zu den oben genannten Sicherheitslücken, wurden mit WordPress 4.5.3 insgesamt 17 Bugs aus 4.5, 4.5.1 und 4.5.2 behoben. Weitere Informationen findest du in den offiziellen release notes oder siehe auch diese Liste der Änderungen.

WordPress 4.5.3 kannst du entweder hier downloaden oder im Adminbereich deiner Website, Dashboard -> Aktualisierungen -> „Bitte aktualisiere jetzt“. WordPress-Installationen, bei denen die automatischen Hintergrund-Updates aktiviert sind, werden automatisch mit der WordPress-Aktualisierung versorgt.

Vielen Dank gilt allen, die an der Version 4.5.3 mitgewirkt haben:

Boone Gorges, Silvan Hagenvortfu, Eric Andrew LewisNikolay Bachiyski,  Michael Adams, Jeremy FeltDominik SchillingWeston RuterDion HulseRachel BakerAlex ConchaJennifer M. DoddBrandon Kraft, Gary Pendergast, Ella Iseulde Van Dorpe, Joe McGill, Pascal Birchler, Sergey BiryukovDavid Herrera und Adam Silverstein.

Recap: WebVideoCon 2016

Nachdem die WebVideoCon im vergangenen Jahr ihre erfolgreiche Premiere feierte, luden die IHK und die Online-Marketing-Agentur netspirits erneut ein, um sich zum Thema Videomarketing auszutauschen. Ergänzend zur WebVideoCon 2015, in der es um die Potentiale des Videomarketings ging, stand in diesem Jahr das Thema Strategie im Vordergrund. Dabei ging es primär darum, wie man sich […]

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Nachdem die WebVideoCon im vergangenen Jahr ihre erfolgreiche Premiere feierte, luden die IHK und die Online-Marketing-Agentur netspirits erneut ein, um sich zum Thema Videomarketing auszutauschen. Ergänzend zur WebVideoCon 2015, in der es um die Potentiale des Videomarketings ging, stand in diesem Jahr das Thema Strategie im Vordergrund. Dabei ging es primär darum, wie man sich als Marke auf YouTube etabliert und den gekonnten Spagat zwischen SEO und Videomarketing schafft.

Nach einer kurzen Begrüßung des Geschäftsführers der IHK Köln, Ulf Reichhardt, startete auch schon die erste Speakerin.

Caitlin Bigelow, Marketing Director bei der Rokenbok Toy Company in San Diego, erläuterte in ihrem Vortrag, wie ein hochwertiger Nischen-Spielwarenhersteller es mithilfe von YouTube geschafft hat, sich in ein Online-Unternehmen zu verwandeln. Mithilfe von ansprechenden Videos für Kinder als auch erklärenden Videos zum Produkt für die Eltern schaffte es das Unternehmen YouTube zum Traffic-Lieferanten Nr. 1 zu machen.

Dabei wurde deutlich, dass man heutzutage nicht immer das hochwertigste und teuerste Equipment benötigt, um anständige Videos inhouse zu produzieren.

Jedoch betonte sie auch, dass ein weiterer Baustein für den Erfolg das Auswerten der Daten mithilfe der Webanalyse oder YouTube Analytics ist. Grundlage dafür sind selbstverständlich die vorher festgelegten KPIs. Nur wer seine Zielgruppe und deren Verhalten kennt, kann die Videos den Nutzerbedürfnissen entsprechend erstellen und präsentieren.

Um das Gesamtkonzept eines erfolgreichen YouTube-Channels abzurunden, gab es zudem noch den Tipp, SEO-Keywords im Titel zu verwenden und die Videos über die verschiedensten Kanäle, wie z.B. Social Media, Blog oder Newsletter zu teilen.

Auch Christian Tembrink, Geschäftsführer von netspirits, gab den Zuhörern einen Eindruck, wie man seine Botschaft und seine Zielgruppe via YouTube bestmöglich ansprechen kann und welche Stellschrauben es auf dem Weg dorthin zu optimieren gilt. In diesem Zusammenhang nannte er die Thumbnails als eine der wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht den Nutzer zum Anschauen bzw. Anklicken des Videos zu animieren.

Dabei unterstrich er den Mehrwert von YouTube mithilfe von ansprechenden Zahlen und Fakten. So wurde beispielweise veranschaulicht, dass die Suche nach How-to-Videos jedes Jahr um 70 % wächst und 74 von 100 Nutzer YouTube Videos nutzen, um ihre Kaufentscheidung zu treffen. Ebenso sollte die Interaktion mit dem User nicht außer Acht gelassen werden. So sollte innerhalb des Videos zu verschiedenen Aktionen verlinkt werden oder der Videodarsteller dem Nutzer klare Handlungsaufforderungen geben wie z.B. Kommentieren oder den Clip zu teilen.

Mithilfe des Eyetrackings konnte weiterhin festgestellt werden, dass Videos in den SERPs um 13 % auffälliger sind als das Suchergebnis auf Platz 1. Um sein Produkt oder seine Dienstleistung via Bewegtbild an den Mann (oder die Frau) zu bringen, verwies er in diesem Zusammenhang auf das SEE-THINK-DO-Modell und wie wichtig es dabei ist, den potentiellen Kunden während des Videos durch den Entscheidungsprozess zu führen.

Eyetracking Google Suchergebnisse

Auch Jonathan Pawlas, Head of Digital Strategy bei Warner Bros. Entertainment, machte unter dem Titel Bewegtbild 3.0 darauf aufmerksam, wie wichtig Big Data in der heutigen Zeit ist und dass es nahezu unerlässlich ist, alles zu messen, was messbar ist und daraus die entsprechenden Handlungsempfehlungen oder KPIs zu extrahieren. Gerade weil der Markt und die Plattformen für Bewegtbilder nahezu zu explodieren drohen, gilt es, sich von der Masse abzuheben und den User mit kreativen Ideen innerhalb der ersten fünf Sekunden zu überzeugen. Allerdings verwies er auch darauf, dass wir uns momentan im Golden Age of Silent Film bewegen, da GIFs zunehmend populärer werden, u.a. auf Facebook.

via GIPHY

Nach netten Gesprächen und leckeren Snacks in der Mittagspause beantwortete Moritz Schleiffelder, Videoproduzent von HeyMo Studio, eine der wichtigsten Fragen des Tages: Was kostet eigentlich der ganze Spaß?

Je nachdem was man erreichen will bieten sich im Grund genommen drei verschiedene Modelle der Produktion an: die große professionelle, die semi-professionelle und die Selfmade-Variante.

Entscheidet man sich für die große Variante wird schnell deutlich, dass man sich im Vorfeld gut überlegen sollte, was man am Ende haben will, denn je nach Aufwand und Professionalität ist man am Ende des Tages gerne ein paar Tausend Euro los. Und dabei sollte man berücksichtigen, welche Dinge für einen kompletten Videodreh ebenfalls Geld kosten wie z.B. Animationen, Musik, 3D-Effekte oder Luftaufnahmen via Drohne.

Im Vortrag von Dennis Müller von TubeOne bekamen die Zuhörer einen Einblick, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Influencern sein kann und wie man verschiedene Social-Media-Plattformen miteinander verbindet und den Nutzer so zum gewünschten Ziel führt. So kann es beispielsweise empfehlenswert sein, über sogenannte Short-Form-Channels wie Instagram und Snapchat Inhalte anzuteasern und den User dazu bewegen, den vollständigen Inhalt bzw. das Video auf Long-Form-Channels wie Facebook oder YouTube zu genießen.

Short Form und Long Form Plattformen

Natürlich durfte beim Thema Bewegtbild und Videomarketing auch nicht der Bereich Virtual Reality fehlen. Tobias Schwenk von UFA Lab stellte dabei einige vergangene Konzepte wie beispielsweise Bild 360 Grad vor. Dabei wurden Reporter z.B. in Krisengebieten im 360 Grad Blickwinkel gefilmt, sodass der Nutzer Teil des Erlebnisses werden konnte.

Als neues Best-Practice-Beispiel im Bereich Videomarketing stellte er außerdem die verschiedenen YouTube Channel für bestimmt Zielgruppen vor. Der YouTube Channel unlocked beispielsweise lässt die stereotypischen Zocker nicht nur in der digitalen Welt, sondern auch im real life gegeneinander antreten. Um das Ganze mit entsprechender Reichweite zu verknüpfen, nutzte man auch hier bekannte Influencer der YouTube Szene. Mithilfe von Drohnen, GoPro-Kameras und VR-Brillen ist der Nutzer stets mittendrin statt nur dabei.

Selbstverständlich wird dabei auch die diesjährige Fußball-EM in Frankreich nicht außer Acht gelassen:

Last but not least stellte Sabine Georg, Creative Agency Manager bei Google/YouTube die zukünftigen Trends und Einsatzmöglichkeiten im Bereich Virtual Reality vor. Durch die damit erschaffene immersive Erfahrung bekommt der Nutzer zunehmend das Gefühl wirklich Teil des Erlebten zu sein. Die Anwendungsbeispiele reichen dabei vom Fußballspiel aus der Sicht eines Fußballers bis hin zum Virtual Reality Thriller Gone, in dem der Nutzer aktiv in das Geschehen eingreifen und dieses beeinflussen kann.

Da es seit dem vergangenen Jahr auch möglich ist 360 Grad Videos auf YouTube zu erstellen und hochzuladen, ist es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit bis diese Technologie Bestandteil unseres Alltags wird.

Doch auch ohne kostspielige VR-Brille ist es möglich einen Einblick in die virtuelle Realität zu bekommen. Mit Google Cardboard und einem Smartphone lassen sich animierte Welten oder Google StreetView Aufnahmen im 360 Grad Modus erkunden.

Google Cardboard

Fazit

Die diesjährige WebVideoCon war mit zahlreichen namenhaften Speakern und interessanten Vorträgen gespickt. Das Thema Videomarketing gewinnt zunehmend an Bedeutung und Unternehmen sollten sich frühzeitig entscheiden diesen Weg mitzugehen. In diesem Zusammenhang darf das Thema Auswertung und Webanalyse nie vernachlässigt werden, da das Video ansonsten in der Masse untergeht. Beachtet man die wichtigsten Aspekte und bereitet sich bestmöglich vor, so kann der Aufwand zu entsprechendem Erfolg führen.

Nichtsdestotrotz darf am Ende der Spaß an der ganzen Sache nicht fehlen. 🙂

In diesem Sinne auch noch einmal Herzlichen Dank an die IHK Köln und netspirits für die spannende Veranstaltung. Man sieht sich mit Sicherheit im nächsten Jahr wieder.

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303, 307 und 308 Weiterleitungen – Obacht!

Vor einigen Wochen bin ich durch einen Hinweis darauf aufmerksam geworden, dass die bislang üblichen Statuscodes 301 und 302 für die permanente und temporäre Weiterleitung durch http 1.1 nicht mehr gültig seien. Also kein 301 mehr für permanente Weiterleitungen? Dass das Mantra des SEO-freundlichen URL-Umzugs nicht mehr gültig sei, hat mich natürlich stutzig gemacht und […]

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Vor einigen Wochen bin ich durch einen Hinweis darauf aufmerksam geworden, dass die bislang üblichen Statuscodes 301 und 302 für die permanente und temporäre Weiterleitung durch http 1.1 nicht mehr gültig seien. Also kein 301 mehr für permanente Weiterleitungen? Dass das Mantra des SEO-freundlichen URL-Umzugs nicht mehr gültig sei, hat mich natürlich stutzig gemacht und ich bin auf die Suche gegangen. Was hat es mit 303, 307 und 308 auf sich?

Statuscode 303 – „See other“

Der Statuscode 303 ist mit http 1.1 eingeführt worden und gibt den offiziellen Status „See other“ aus. Wer den Begriff frei übersetzt kommt auf so etwas wie „siehe woanders nach“, was frei interpretiert als permanenter Umzug gedeutet werden könnte. Ab hier ist Vorsicht geboten: Der Statuscode 303 indiziert einen temporären Redirect, der als äquivalent zum alten Statuscode 302 verwendet werden kann. Die Voraussetzung hierzu ist, dass die Request-Methode des nachfolgenden Requests der GET-Methode entspricht, unabhängig davon, welche Methode der ursprüngliche Request verwendet hat (weitere Informationen zur POST- und GET-Methode). Er kann unter http 1.1 also z.B. für folgende Zwecke eingesetzt werden:

  • Geotargeting / automatische Sprachweiterleitungen
  • A/B Tests
  • Weiterleitungen, die keine Veränderungen in den Suchergebnissen erzeugen sollen

Der 303 Redirect sollte für folgende Zwecke nicht verwendet werden:

  • Für Server, die nicht http 1.1 kompatibel sind
  • Als permanente Weiterleitung, z.B. bei Relaunches

Statuscode 307 – „Moved Temporarily“

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich beim Statuscdoe 307 ebenfalls um eine temporäre Weiterleitung. Der 307 gilt im Gegensatz zum 303 unter http 1.1 als Nachfolger des 302. Die meisten Crawler behandeln ihn also exakt genauso, wie den 302er mit dem Unterschied, dass der verwendete Server durch Suchmaschinen als http 1.1 – kompatibel identifiziert werden muss und bei der Weiterleitung kein Wechsel der Request-Methode stattfinden kann (d.h. einer POST-Methode muss eine POST-Methode folgen). Wer sich also unsicher ist, sollte sicherheitshalber den alten Statuscode 302 verwenden, da er abwärtskompatibel ist und einen Methoden-Wechsel erlaubt.

Statuscode 308 – „Moved Permanently“

Hier wird es interessant. Der Statuscode 308 wird beschrieben als:

[…]The 308 (Permanent Redirect) status code indicates that the target resource has been assigned a new permanent URI[…] (Quelle)

Im Gegensatz zum üblichen permanenten Redirect 301, ist der 308 Statuscode allerdings abhängig davon, dass die Request-Methode identisch bleiben muss. Eine Änderung der Request-Methode von POST zu GET ist also nicht zulässig bzw. möglich. Zudem ist der Statuscode 308 ebenfalls nur für http 1.1-kompatible Server zulässig, während der alte Statuscode 301 weiterhin abwärtskompatibel ist. Der Statuscode 308 kann unter http 1.1 also z.B. für folgende Zwecke eingesetzt werden:

  • Permanenter Umzug von Domains / URLs
  • Voraussetzung, dass der ursprüngliche Request und der nachfolgende Request identisch sein müssen

Statuscodes für Weiterleitungen unter http 1.1

Fazit – Also alles beim Alten?

Jein! Der 303 und 307 Redirect können unter http 1.1 als Alternative für einen 302 verwendet werden. Der 308 Statuscode kann theoretisch als Alternative für den 301 verwendet werden, obwohl aussagekräftige Experimente fehlen, die die SEO-freundlichkeit des 308ers beweisen würden (eine Empfehlung kann an dieser Stelle also nicht ausgesprochen werden). Die Verwendung der Codes ist jedoch stark von der http-Kompatibilität des Servers sowie der verwendeten Request-Methoden abhängig, während die alten Codes weiterhin kompatibel sind und eine Änderung der Request-Methode zulassen. Aus SEO-Sicht empfiehlt es sich also nach wie vor, die bisherigen Statuscodes 301 und 302 für die entsprechenden Anwendungsfälle zu nutzen, sofern nicht eine explizite Vorschrift der entsprechenden Request-Methoden-Reihenfolge erforderlich ist.

Welche Erfahrungen habt ihr mit den neuen Statuscodes gemacht? Was ist in Hinsicht auf HTTP2 zu erwarten? Ich freue mich über jeden Kommentar hierzu.

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Der Ticket-Verkauf für das WordCamp Frankfurt ist gestartet

Das Team des WP Meetup Frankfurt richtet das WordCamp Frankfurt 2016 aus, das vom 2. bis zum 4. September 2016 stattfinden wird. Der Run auf die Tickets ist seit dem 6. Juni 2016 eröffnet. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, sind Tickets für WordCamps immer sehr schnell ausverkauft. Außerdem liegt Frankfurt am Main ziemlich zentral innerhalb […]

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Das Team des WP Meetup Frankfurt richtet das WordCamp Frankfurt 2016 aus, das vom 2. bis zum 4. September 2016 stattfinden wird. Der Run auf die Tickets ist seit dem 6. Juni 2016 eröffnet.

Wie die Vergangenheit gezeigt hat, sind Tickets für WordCamps immer sehr schnell ausverkauft. Außerdem liegt Frankfurt am Main ziemlich zentral innerhalb Deutschlands, was die Zahl der Interessenten noch deutlich erhöhen dürfte. Wenn du also dabei sein willst, solltest du nicht zu lange mit dem Kauf deines Tickets warten.

Zum ersten Mal in Frankfurt am Main

Ein WordCamp ist eine Konferenz rund um das Thema WordPress, eine informelle Community-Veranstaltung, die von und für WordPress-Nutzer organisiert wird. Vom 2. bis 4. September 2016 wird es das erste WordCamp in Frankfurt am Main geben.

Location:
Das WordCamp Frankfurt 2016 wird an der Goethe-Universität auf dem Campus Bockenheim stattfinden (weitere Infos).

Adresse:
Campus Bockenheim
Gräfstraße 52
60325 Frankfurt

Location Contributor Day:
Der Veranstaltungsort des Contributor Days am 2. September wird in Kürze bekanntgegeben.

Speakers

Wer auf dem WordCamp Frankfurt eine Session halten möchte, findet auf der „Call for Speakers“-Seite ein Formular sowie weitere Infos. Übrigens: du musst dafür weder berühmt noch bekannt in der WordPress-Community sein. Neue Speakers sind jederzeit herzlich willkommen.

Sponsoren

Ein WordCamp könnte niemals funktionieren ohne die vielen, wundervollen Sponsoren, die auf verschiedenste Arten und Weisen unterstützen. Auch das WordCamp Frankfurt ist da nicht anders. Über die verschiedenen Sponsorenpakete informiert die Seite „Call for Sponsors“.

Contributor Day vorverlegt

Bislang fand jeder Contributor Day, den die WordCamps in Deutschland veranstaltet hatten, immer am Tag nach dem eigentlichen WordCamp statt. Dieses Mal ist das anders und der Termin des Contributor Days ist Freitag, der 2.9., also ein Tag vor dem eigentlichen Programm. So lernt man sich näher kennen und kann gemeinsam eine schöne Zeit an den folgenden zwei Tagen verbringen.

Tickets

Alle Tickets enthalten Verpflegung an allen Tagen sowie Zugang zum Contributor Day am Freitag (2.9.), und zur Community-Party am Samstagabend (3.9.). Das Standard-Ticket kostet 35 €.

Wenn du das WordCamp Frankfurt unterstützen möchtest ohne eines der größeren Sponsoren-Pakete zu kaufen, kannst du das mit einem Community-Sponsor-Ticket machen, das 150 € kostet. Community-Sponsoren werden namentlich auf der Sponsoren-Seite genannt.

Übrigens: Alle freiwilligen Helfer sowie die Speakers müssen kein Ticket kaufen, sondern erhalten eine Freikarte.

Die Website des WordCamp Frankfurt ist online

Die Website des WordCamp Frankfurt ist online, dort kannst du dein Ticket kaufen und natürlich findest du dort auch alles Wissenswerte über das WordCamp Frankfurt. Die Website wird fortlaufend mit Informationen ergänzt und dich später auch über den Sessionplan sowie die Speakers informieren.

Website WordCamp Frankfurt

Sonstiges

Hashtag: #WCFRA
Twitter: @WordCampFra
Facebook: WordCampFrankfurt

Podcast von Mitgliedern des Orga-Teams: WordCamp Frankfurt Preview

Der Serplorer im Test

Für den heutigen Blogartikel habe ich den Serplorer unter die Lupe genommen. Welche Funktionen das Tool zu bietet hat und welchen Eindruck es auf mich machte, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen. Allgemeines zum Tool Die Hauptzielsetzungen des Serplorer sind es, eine Lösung für die „not-provided“-Problematik zu schaffen und bei der Optimierung der organischen Rankings […]

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Für den heutigen Blogartikel habe ich den Serplorer unter die Lupe genommen. Welche Funktionen das Tool zu bietet hat und welchen Eindruck es auf mich machte, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.

Allgemeines zum Tool

Die Hauptzielsetzungen des Serplorer sind es, eine Lösung für die „not-provided“-Problematik zu schaffen und bei der Optimierung der organischen Rankings behilflich zu sein. Über die API der Google Search Console werden die Daten importiert, aufbereitet und vom Serplorer neu strukturiert. Hierdurch wird es z.B. ermöglicht zu sehen, über welche Keywords die Besucher auf die unterschiedlichen URLs einer Domain kommen. Voraussetzung für die Verwendung des Tools ist somit ein aktiver Account in der Search Console und das Anlegen der zu analysierenden Domains als Property. Der Serplorer arbeitet nach dem „Software-as-a-Service“-Prinzip. Es ist allerdings auch möglich, das Tool als Software-Appliance-Variante (mit Kosten verbunden) auf seinem Server zu installieren. Das macht z.B. Sinn, wenn man sehr viele Properties verknüpfen möchte. Die Daten werden einmal täglich aus der Search Console importiert und aktualisiert.

Erste Schritte

Mit seinem aktiven Google Konto muss man zuerst die ausgewählten Properties der Search Console für den Datenimport freigeben. Dies dauert dann erstmal eine Weile. Zuerst werden die Daten der letzten 7 Tage importiert, damit man sich möglichst schnell mit dem Tool vertraut machen kann. Sobald der komplette Datenimport abgeschlossen ist, erhält man eine Benachrichtig per E-Mail.

Serplorer- Erste Schritte

Wenn man das Tool zum ersten Mal verwendet, wird dem Benutzer eine Tour angeboten, bei der er mit den Funktionen des Serplorer vertraut gemacht wird.

Die Funktionen des Serplorer

Im Folgenden werden die Funktionen beschrieben, welche der Serplorer zu bieten hat. Im Menü kann sich der Besucher auch „Tooltipps“ einblenden lassen, um sich schneller bei der Anwendung zurechtzufinden.

Dashboard

Den Einstieg bildet das Dashboard. Hier erhält man einen Überblick zu den wichtigsten Daten, welche der Serplorer aufbereitet und visualisiert.

Serplorer - Dashboard

Der Screenshot stellt nur einen kleinen Teil des Dashboards dar.

SERP-Visibility

Um eine Serp-Visibility zu generieren, muss man Favoriten-Keywords festlegen. Also die vom Anwender als wichtig definierten Keywords einer Domain für die organische Suche. Hieraus berechnet der Serplorer nach einer eigenen Gewichtung einen Sichtbarkeitsgraphen. Die Gewichtung erfolgt nach dem Ranking der einzelnen Keywords. Somit fällt der Position 1 natürlich wesentlich mehr Gewichtung zu als der Position 10 in der organischen Suche. Die Datenbasis bilden hierbei die Impressionsdaten der Google Search Console und nicht das Suchvolumen wie bei anderen Tools. Der Anwender kann zusätzlich nach Ländern, Geräten und Suchtypen filtern. Die Daten verschiedener Zeiträume lassen sich auch miteinander vergleichen.

Serplorer - Serp-Visibility

Keywords

Die Daten werden so aufbereitet, dass man erkennen kann, welche URL für welche Keywords rankt und wie viele Besucher z.B. hierüber generiert werden (Klicks). Aus dem Verhältnis Klicks zu Impressionen wird ebenfalls die CTR angegeben. Mit der Hilfe eines „Impressionen-Rauschfilters“ lassen sich die Daten zusätzlich nach Relevanz filtern. Es ist möglich von Stufe 1 (alle Keywords, die 1 Impression und keinen Klick haben, werden herausgefiltert) bis Stufe 100 (alle Keywords, die 100 Impressionen und keinen Klick haben, werden herausgefiltert) zu wählen. Weiterhin können alle Werte wie Klicks, Impression etc. nach ihrer Anzahl sortiert werden.

Das nächste Feature sind die …

URL-Ansichten

Hier erfährt man, welche URLs für welches Keyword ranken. Wenn URLs für mehrere Keywords Rankings erzielen, kann man sich z.B. die einzelnen Klickzahlen anschauen und somit Schlüsse daraus zielen, welche Keywords die Traffic-relevantesten sind. Es ist auch möglich sich die URL-Daten auf Pfadebene anzeigen zu lassen. So kann man z.B. die Performance der unterschiedlichen Verzeichnisse beurteilen. Durch die Aufbereitung der Daten erhält man auch die Impressionen auf Verzeichnisebene und kann auf der Grundlage von Impressionen zu Klicks mögliche Optimierungspotenziale erkennen.

Serplorer - URL Ansicht

Ranking Verlauf

Es ist möglich sich Änderungen im Rankingverlauf vom letzten Datenpunkt zum Vortag, zur Vorwoche und zum Vormonat anzusehen. Für weitere Details kann man auf die entsprechenden Keywords klicken und wieder nach Ländern, Geräten und Suchtypen filtern. Weiterhin kann man die festgelegten Favoriten-Keywords in einer gesonderten Ansicht betrachten.

Verteilung

Unter diesem Menüpunkt erhält der Benutzer eine Übersicht zu der Verteilung der Rankings auf der Webseite in benutzerdefinierten Zeiträumen. So kann er z.B. die Auswirkung von Google Updates auf seine Webseite beurteilen.

Serplorer - Ranking-Verteilung

Zusätzlich ist es möglich die Ansicht auch für Klicks, Impressionen und die CTR zu erzeugen.

Mehrfach Rankings

Hier werden einem URLs angezeigt, welche zu einem gleichen Keyword Top-10-Rankings erzielen. Hier herrscht in der Regel Optimierungsbedarf. Google fällt es dann schwer sich für die relevantere URL zu entscheiden und es ist Aufgabe des SEOs dort für „Entscheidungshilfe“ zu sorgen und die Positionierung der relevanten URL zu steigern. Site Links bei Brandkeywords werden vom Serplorer automatisch ausgeblendet. Die Ansicht lässt sich auch wieder für die festgelegten Favoriten-Keywords gesondert anzeigen.

Switcher

So werden hier wechselnde URLs zu einem Keyword in den Top 20 bezeichnet. Hier fällt es Google wieder nicht leicht die Relevanz der URLs eindeutig festzustellen und es ist wieder Handeln gefordert.

Für welche Anwendungen eignet sich der Serplorer noch und welchen Nutzen bietet er?

Neben den vorher genannten Anwendungsbeispielen ist das Erstellen von Traffic Reportings auf Keywordbasis ein Vorteil des Tools.. Die entsprechenden Daten sind einfach aus dem Serplorer zu exportieren. Besonders praktisch ist es auch Analysen in größeren Zeitrahmen durchzuführen, ohne ständig die Daten der Search Console manuell speichern zu müssen. Die gute Usability und Übersichtlichkeit des Tools vereinfacht einem hier die Arbeit erheblich und bietet eine schöne Alternative gegenüber Excel-Listen. Auch CTR-Optimierungen auf Snippetbasis lassen sich z.B. mit dem Tool schnell erkennen und priorisieren.

Fazit

Auf mich hat der Serplorer aufgrund der guten Bedienbarkeit, der umfangreichen Erklärungen zu den Funktionen und des daraus resultierenden schnellen, praktischen Zugangs, einen guten Eindruck gemacht. Einer der Vorteile ist für mich die gute Aufbereitung der Search-Console-Daten und deren Visualisierung. Vergleiche von Zeiträumen lassen sich schnell und einfach ohne Excel durchführen. Auch die Traffic Reportings auf Keywordbasis sind nützlich. Alle Interessierten können den Serplorer 14 Tage kostenlos testen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Das Tool liefert einem nützliche Daten, um Entscheidungen für die Suchmaschinenoptimierung zu treffen. Die richtigen Entscheidungen muss aber immer noch der Anwender selbst mit seinem Verstand treffen. Tools wie der Serplorer können einem die Arbeit erleichtern, jedoch nicht das Denken abnehmen.

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Fallstudie: Softonic.com ist von einer manuellen Abstrafung seitens Google betroffen

Der Sichtbarkeitsverlauf für Softonic.com zeigt einen Rückgang von 40% in den USA, 33% im Vereinten Königreich, 42% in Deutschland, 61% in Italien, 53% in Frankreich, 31% in den Niederlanden, 43% in Brasilien, 45% in ihrem Heimatmarkt Spanien und vielen weiteren Ländern auch. Für den Rest diese Auswertung schauen wir uns nur den US Markt an, […]

Der Sichtbarkeitsverlauf für Softonic.com zeigt einen Rückgang von 40% in den USA, 33% im Vereinten Königreich, 42% in Deutschland, 61% in Italien, 53% in Frankreich, 31% in den Niederlanden, 43% in Brasilien, 45% in ihrem Heimatmarkt Spanien und vielen weiteren Ländern auch. Für den Rest diese Auswertung schauen wir uns nur den US Markt an, da das Problem für alle Länder gleich ist.

Sichtbarkeisverlauf für Softonic.com in den Suchmärkten US, UK und DE

Sichtbarkeisverlauf für Softonic.com in den Suchmärkten US, UK und DE

Wenn wir uns die Sichtbarkeit für das stärkste Verzeichnis auf Softonic für den US Amerikanischen Suchmarkt anschauen, in diesem Fall /s/, sticht sofort ein massiver Sichtbarkeitsverlust ins Auge. Welchen Einfluss hatte dieses Verzeichnis eigentlich auf die komplette Domain? Das Verzeichnis hat noch vor zwei Wochen einen Löwenanteil von 40% der Sichtbarkeit der kompletten Domain ausgemacht (84 der 208 Punkte der Domain im Sichtbarkeitsindex). Heute macht dieses Verzeichnis nicht einmal 0.5% der Domain Sichtbarkeit aus.

Sichtbarkeisverlauf der stärksten Verzeichnisse auf Softonic.com

Sichtbarkeisverlauf der stärksten Verzeichnisse auf Softonic.com

Was ist mit dem /s/ Verzeichnis geschehen?

Zuerst müssen wir uns anschauen, welche Inhalte in diesem Verzeichnis zu finden waren. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr euch die komplette Liste hier ansehen.

Sichtbarkeisverlauf der stärksten Unterverzeichnisse auf Softonic.com/s/

Sichtbarkeisverlauf der stärksten Unterverzeichnisse auf Softonic.com/s/

Schauen wir uns die Rankings in den Wochen vor dem Absturz an, findet sich zum Beispiel die URL http://en.softonic.com/s/microsoft-office/ für die Suchanfrage „microsoft office“. Wenn wir diese URL im Browser öffnen, zeigt sich uns eine Ergebnisseite der internen Suche auf Softonic.

Die URL http://en.softonic.com/s/microsoft-office/ zeigt das Ergebnis einer internen Suche auf Softonic für das Keywort "microsoft office"

Die URL http://en.softonic.com/s/microsoft-office/ zeigt das Ergebnis einer internen Suche auf Softonic für das Keywort „microsoft office“

Wenn wir uns auch die restlichen Ergebnisse aus obiger Liste anschauen wird schnell klar, dass alle Ergebnisse im Verzeichnis /s/ aus internen Suchseiten bestehen. Also „SERPs in SERPs“.

Fazit

Hiermit sehen wir uns einem Problem gegenübergestellt, mit dem Google sich schon seit Ewigkeiten herumschlägt: Suchergebnisse innerhalb der Suchergebnisse. Schon 2007 hat Matt Cutts es für nötig empfunden dieser Thematik einem eigenen Artikel zu widmen (Engl.). Googles Richtlinien für Webmaster beschäftigen sich damit im Unterpunkt „Brückenseiten„: Im Wesentlichen ähnliche Seiten, die eher Suchergebnissen ähneln als einer klar definierten, durchsuchbaren Hierarchie.

Viele Webseitenbetreiber nutzen gerne die umfangreichen Möglichkeiten die Kategorienseiten für gute Rankings bei wichtigen Keywords bieten. Hierbei handelt es sich um eine Strategie mit vielen Gesichtern. Einige gut funktionierende Beispiele sind: die spanische Zeitung Elpais.com, die deutsche Zeitung Sueddeutsche, Theguardian.com und Quora.com (wo auch die HTML Sitemap als Kategorienseite genutzt wird).

Kategorienseiten zu nutzen kann sich als großartige Idee herausstellen und den Rankings einer Seite maßgeblich zugute kommen. Es ist jedoch wichtig aufzupassen wie genau man diese Strategie umsetzt, da Google es schon seit Jahren klarstellt, dass Suchergebnisseiten im Google-Index nicht erwünscht sind.

Da Themenseiten intern häufig so aufgebaut sind, dass sie im Kern eine interne Suche über die eigenen Artikel zu einem Stichwort sind, besteht die Gefahr bei Google in Missgunst zu fallen.

Damit dies nicht geschieht, sollte in die Erstellung und Ausgestaltung dieser Seiten ruhig der ein oder andere Manntag mehr investiert werden, als unbedingt nötig. Auch dann werden es noch die Seiten der Domain sein, die mit dem wenigsten Aufwand die meisten Besucher bringen.

Schlussendlich noch ein Satz: Grundsätzlich es ist eine Gratwanderung was Google als eine Kategorienseite akzeptiert und wann Google diese als Suchergebnis zählt. Klare Richtlinien hat Google nicht. Das Verzeiches jedoch /s/, für Search, zu nennen, lässt nicht viel Raum für Interpretationen.


Update 08.06.2016:
Jennifer Woodard, Softonics Pressesprecherin, hat gestern, nach der Veröffentlichung der spanischen Version dieses Blogposts, auf Twitter eine manuelle Maßnahme wegen „Thin Content“ auf deren Suchseiten bestätigt und mitgeteilt, dass schon an einer Lösung gearbeitet wird.

Wir wünschen dem Softonic Team viel Erfolg!

Nikon D810 vs Ricoh ThetaS

Ab sofort gilt 14 MP / Panorama als Mindestanforderung für Google Street View Panoramen. Google möchte mehr Panoramen auf Street View sehen. Ganz klar. Die ThetaS ist  zwar eine tolle Kameras aber…

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Ab sofort gilt 14 MP / Panorama als Mindestanforderung für Google Street View Panoramen.
Google möchte mehr Panoramen auf Street View sehen. Ganz klar.

Die ThetaS ist  zwar eine tolle Kameras aber meiner Meinung nach für professionelle Tätigkeiten nicht zu empfehlen, wenn man Wert auf Qualität legt. Der Vergleich zeigt es deutlich was ein Panorama aus der Nikon Vollformatkamera mit einem Panorama von 50 MP als HDR an Details und Schärfe zeigt. Da kann die Ricoh Theta S lange nicht mithalten… Aber seht selbst:

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Recap: Content Marketing Masters 2016

Am 2. Juni 2016 fand in Berlin zum dritten Mal die CMM statt. Für mich war es die erste Content-Marketing-Veranstaltung, welche ich besuchen durfte. Was es dort alles zu hören, sehen und erleben gab, erfahrt ihr in diesem Blogartikel. Erster Eindruck der Location und Empfang Die CMM 2016 wurde im Verlagshaus „Der Tagesspiegel“ am Askanischen […]

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Am 2. Juni 2016 fand in Berlin zum dritten Mal die CMM statt. Für mich war es die erste Content-Marketing-Veranstaltung, welche ich besuchen durfte. Was es dort alles zu hören, sehen und erleben gab, erfahrt ihr in diesem Blogartikel.

Erster Eindruck der Location und Empfang

Die CMM 2016 wurde im Verlagshaus „Der Tagesspiegel“ am Askanischen Platz 3 in Friedrichshain-Kreuzberg veranstaltet. Der Veranstaltungsort war mit Bus und Bahn gut zu erreichen. Mein Hotel war nur drei Gehminuten von der CMM entfernt und somit traf ich pünktlich um ca. 08.30 Uhr ein.

Der Empfang war gut organisiert und ich konnte ohne Wartezeit mein Gepäck und meine Jacke an der Garderobe abgeben. Hier erhielt man auch das aktuelle Programm der CMM, ein Namensschild zum Umhängen mit Berufsbezeichnung, Unternehmensauskunft und dem WLAN-Schlüssel für den Internetzugang (sehr gute Idee). Im Foyer gab es leckere Frühstücksbrötchen, kalte Getränke und Kaffee. Somit konnten sich hungrige Teilnehmer noch einmal für das Programm der CMM stärken. Es gab zwei Vortragsräume (Track 1 und Track 2). In Track 1 konnte sich der Besucher auf neun deutsche Vorträge freuen und in Track 2 ebenfalls auf neun englischsprachige Vorträge von internationalen Speakern. Da die Vorträge zeitgleich stattfanden, hatte man die Qual der Wahl.

Content Marketing Masters 2016 - Bild 01

Begrüßung durch den Veranstalter Andre Alpar

Der Veranstalter und Geschäftsführer von PerformicsAKM3 begrüßte die Teilnehmer mit einer kurzen Empfangsrede, welche er zuerst in Deutsch und danach noch einmal in Englisch für die internationalen Teilnehmer hielt.

Content Marketing Masters 2016 - Bild 02

Danach ging es auch schon los mit dem ersten Vortrag meiner Wahl. Ich blieb direkt in Track 1 und hörte den Vortrag …

Mehr als nur Bedarf decken – Mit Content Marketing Nachfrage erzeugen

Die Vortragenden waren Matthäus Michalik und Maik Metzen, ebenfalls von der PerformicsAKM3. Anhand von drei Case Studies stellten die Speaker Content-Marketing-Strategien vor, mit welchen z.B. Produktnachfrage erzeugt werden kann oder gute (und teure Produkte) zum Verkaufsschlager gemacht werden können.

Einleitend wurde u.a. angemerkt, dass eine strategische Verlagerung von der Fokussierung auf rein transaktionelle Keywords zu informellen Keywords erkennbar ist.

Der erste Case zeigte auf wie mit einer lustigen, unterhaltsamen und kreativen Marketingstrategie eine Nachfrage für ein Produkt erzeugt werden kann, welches auf den ersten Eindruck eher langweilig bzw. thematisch schwierig ist. Bei dem Beispiel handelte es sich um den Toilettenstuhl „Squatty Potty“. Durch die Kampagne wurde ein Trend erzeugt und es kam zu vielen positiven Amazon Bewertungen und YouTube Kommentaren und sogar einigen Testberichten. Besonders interessant war auch die Tatsache, dass etliche Nebeneffekte bei dieser Aktion zu beobachten waren. Z.B. steigerte sich die Nachfrage zum Keyword Toilettenstuhl generell und ein komplementäres Produkt (Toilettenduftspray) wurde bei Amazon parallel häufiger verkauft. Der Case wurde mit etlichen Statistiken und Daten untermauert.

Der zweite Case handelte vom bereits erfolgreichen Vorwerk Produkt Thermomix. Hier wurde parallel ein Rezeptportal erstellt und eine Community generiert. Interessant war hier besonders die Tatsache, dass unabhängige YouTuber mit vergleichsweise geringerer Produktionsqualität wesentlich mehr Views und Abonnenten bei YouTube erzielen als die offiziellen Inhalte von Vorwerk. Hier kann man erkennen, wie wichtig der Aufbau einer aktiven Community rund um ein Produkt ist, aber auch die Verlagerung der Machtverhältnisse zugunsten der Konsumenten. Die Marke ist hier also nicht der Influencer, sondern die Community bzw. die Konsumenten.

Der dritte Case handelte von dem viralen Video einer Konsumentin zur Chewbacca-Maske. Das Video verbreitete sich aufgrund des lustigen Inhalts viral im Internet und verursachte hierdurch eine extrem starke Nachfrage für den Merchandise-Artikel. Dieser war nach kürzester Zeit fast überall ausverkauft. Interessant waren die hohen Peaks in der Nachfrage, aber auch der rasante Abfall nach kurzer Zeit. Nachhaltige Effekte waren hier nicht erkennbar. Außerdem kann man meiner Meinung nach ein virales Video in dieser Dimension nicht wirklich geplant produzieren. Es handelt sich hierbei einfach um einen Glückstreffer. Ein Learning war auf jeden Fall, dass man so einen viralen Effekt, sollte er einen einmal betreffen, nicht verschlafen darf. Man muss sofort reagieren und die Effekte versuchen positiv für sich zu nutzen. Das schaffte auch die Kaufhauskette, in welcher die Dame das Produkt erworben hatte. Star Wars selbst sprang erst einige Tage später auf den viralen Effekt auf und verschlief somit die Chance. Es interessiert sich schon fast niemand mehr für den entsprechenden Post.

Hier ist anzumerken, dass der Kampagne von Spotty Potty eine starke Kreativleistung zu Grunde liegt und diese stellt natürlich erstmal an sich eine große Herausforderung dar. Diese lässt sich auch nicht so leicht reproduzieren. Beim Thermomix ist die Basis des Erfolgs ein innovatives und gutes Produkt. Bei solch einer Basis fallen Marketing Aktivitäten natürlich generell einfacher aus und daher sollten meiner Meinung nach auch Investments zuerst in die Produktentwicklung bzw. Optimierung fließen, bevor man größere Marketing Aktivitäten startet. Ein Haus muss auf solidem Grund errichtet werden.

Der nächste Vortrag begann im Anschluss.

Kleine Schritte große Wirkung – Schnelle Optimierung Ihrer Content-Marketing KPIs durch interaktive Content-Formate

Rene Kühn von Contilla war der Speaker. Mit einem unterhaltsamen Tabuspiel zusammen mit Mirko Lange und Svenja Teichmann sollte zur Auflockerung das Publikum Online Marketing Buzzwords erraten. Nach Verlängerung konnte Svenja Teichmann knapp das Spiel für sich entscheiden. Danach erläuterte Rene Kühn mögliche Content Marketing KPIs und erklärte wie mithilfe von interaktiven Content Formaten, wie z.B. Quiz und Umfragen, diese positiv beeinflusst werden können. Der Vortrag war durchaus interessant, mir persönlich allerdings ein klein wenig zu werbelastig.

Content Marketing Masters 2016 - Bild 03

Für mich ging es dann weiter mit …

Strategisches Content Marketing Schritt für Schritt implementieren

Wenn man sich beruflich mit Content Marketing beschäftig und regelmäßig die aktuellen Online-Publikationen verfolgt, kennt man wahrscheinlich Mirko Langes strategische Ansätze und seine anschaulichen Modelle zum Thema Content Marketing. Da ich persönlich schon einiges aus seiner Feder gelesen hatte, freute ich mich somit darauf ihn einmal als Speaker zu sehen. In seinem strategischen Vortrag erläuterte er u.a. das SCOM Framework, ging auf die unterschiedlichen Content-Formate und Kanäle ein und erklärte den Storyzentrischen Ansatz im Content Marketing. Außerdem betonte er die Wichtigkeit Content-Formate auch mit Paid Media zu bewerben, um die Performance zu unterstützen. Er unterstrich auch, dass Inhalte unbedingt die Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllen müssen. Untermauert wurde sein Vortrag mit etlichem Beispielen wie dem Online-Magazin „TURN ON“ von Saturn, Content Marketing von Hornbach und der Kampagne „Like a Girl“ von always.

Weiterhin erklärte er wieso eine zentrale Story die unterschiedlichen Inhalte verbinden sollte und wie effektiv es sein kann, Evergreen Content wiederzuverwerten.

Content Marketing Masters 2016 - Bild 04

Danach war …

Mittagspause

In der Mittagspause gab es ein leckeres warmes Buffet. Aufgrund des begrenzten Platzes im Vorraum und auf der Terrasse bildeten sich relativ lange Schlangen und man musste etwas Geduld an den Tag legen. Das fand ich allerdings nicht sonderlich schlimm. Die Anordnung der Stehtische und der relativ geringe Raum hatten den Vorteil, dass man schnell mit anderen Teilnehmern ins Gespräch kommen und networken bzw. sich unterhalten konnte. Ich denke das war auch so gewollt. Schön fand ich auch den recht hohen Anteil internationaler Teilnehmer. So hatte man die Möglichkeit auch länderübergreifend Erfahrungen auszutauschen.

Content Marketing Masters 2016 - Bild 05

Nach der Mittagspause zog es mich ich in Track 2 und ich hörte den ersten englischsprachigen Vortrag …

Content Marketing as a performance Channel: How to Measure everything

Vorab gesagt war dieser Vortrag für mich persönlich der beste des Tages. Edward Wood und John-Erik Jordan von Babbel erzählten, wie sie Content Marketing in ihrem Unternehmen durchgeboxt haben und beschrieben ebenfalls den Erfolg, welchen Sie dadurch ökonomisch verbuchen konnten.

Alles begann mit einem Video.

Dieses war eher ein Pilotprojekt und die Kollegen waren selbst etwas von dem Erfolg überrascht, welches das Video mit sich brachte. Durch den hierdurch erzeugten Rückenwind wurde stärker in Content Marketing investiert und es wurden weitere Videos für einen YouTube Channel produziert, welcher dann anschließend noch mit einem Magazin verknüpft wurde. Die beiden Redner gaben viele interessante Einsichten in ihre Arbeit bzgl. des Trackings (über einen organischen Pixel auf jeder Seite des Magazins), der Content-Produktion und der Strukturierung der Prozesse innerhalb des Unternehmens. Beeindruckend fand ich auch, das hier fast alle Inhalte Inhouse (teilweise zusammen mit Freelancern z.B. Videos) produziert wurden und die Redner aus Budgetgründen zum Teil selber in den Videos aufgetreten sind. Weiterhin konnte man gute Tipps und Beispiele zur Auswerten von erfolgreichen AdWords Anzeigen zur Ideenfindung für Content-Formate und die Auswertung von YouTube Kommentaren für weitere Videos mitnehmen. Die Speaker erklärten auch wie sie erfolgreich Outbrain und Taboola zum Testen der Conversionrate von Inhalten nutzen. Auch auf die Publikationsfrequenz des Magazins wurde eingegangen. Für mich war es aufgrund der vielen interessanten Insights und des starken operativen Bezugs der interessanteste Vortrag auf der CMM 2016.

Danach wechselte ich den Raum und begab mich zu einem etwas provokativ wirkenden Vortrag mit dem Titel …

Warum erzählt jeder, dass er Ahnung von Content Marketing hat und was ist der Schlüssel zum Erfolg

Die beiden Redner waren Christian Lea und Ingo Kahnt von Newscast. Der Vortrag startete mit einem kleinen Bashing der anderen Marktteilnehmer wie z.B. Kreativ- und PR-Agenturen und deren Auffassung von Content Marketing. Durch diese etwas provokante Einleitung hatten die Redner direkt die Aufmerksamkeit des Publikums. Ich dachte das kann ja heiter werden und es gibt bestimmt gleich eine hitzige Diskussion mit dem Publikum, da sich einige Teilnehmer bestimmt auf den Schlips getreten fühlten. Der Drang mir Popcorn zu besorgen 😉 ließ dann jedoch schnell wieder nach, da die beiden Redner den Vortrag in eine andere Richtung lenkten und sich versöhnlich mit denen zeigten, welche sie zuvor angegriffen hatten. Sie betonten, dass im Grunde am Ende nur Einer Recht hat und das sind die Empfänger von Content Marketing.

Content Marketing Masters 2016 - Bild 06

Im Folgenden erklärten die beiden den Prozess und den strategische Ansatz ihrer Content-Marketing-Umsetzung. Das Content Audit wurde ebenfalls angesprochen und sie stellten dar, wie dieses genutzt werden kann, um Kategorisierungen von Portal/Magazin bzw. Ratgebern zu erstellen. Es wurde ebenfalls betont, dass guter Content ohne Aktivierung (z.B. Outreach über PPC) nur selten gut performed. Als Beispiel wurde der Sprung von Felix Baumgärtner herangezogen. Ein Zuhörer aus dem Publikum unterstützte dieses Beispiel mit der Information, dass der Rekord von einem Google Mitarbeiter gebrochen wurde. Dies hatte aber kaum jemand mitbekommen, da die Aktion nicht gepusht wurde. Siehe hier.

Jetzt wechselte ich wieder in Track 2 und es folgte der Vortrag …

Engaging the Audience

Russel Smith von der renommierten Nachrichten- bzw. Rundfunkanstalt BBC News hielt den Vortrag. Die Marke zog anscheinend auch bei anderen Teilnehmern und dementsprechend war der Raum sehr voll. Ich fand gerade so noch einen Stehplatz direkt an der Eingangstür. Russel Smith verdeutlichte den Trend zur mobilen Nutzung von Webangeboten und berichtete von der großen Herausforderung gegenüber Wettbewerbsinhalten, Aufmerksamkeit und Interaktion zu erzielen. Seiner Erfahrung nach nützen Ihm Clickbait-Überschriften gar nichts, sofern der Traffic hieraus nicht qualitativ hochwertig ist. Danach erklärte er wie es die BBC geschafft hat den Anteil der weiblichen Zielgruppe zu erhöhen und wie wichtig eine gute Webanalyse ist, um seine Zielgruppe zu erkennen.

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Leider verfiel ich während des Vortrags wegen der Temperaturen im Raum, dem Mangel an Sauerstoff, hervorgerufen durch die hohe Teilnehmerzahl, und meinem ausgiebigen Mittagsmahl etwas ins Suppenkoma. Daher reichte meine Aufmerksamkeitsspanne leider nicht bis zum Ende. Ich war zwar bis zum Schluss körperlich anwesend nur leider nicht mehr geistig. 🙂 Eine Teilnehmerin erzählte mir allerdings im Gespräch beim anschließenden Get Together, dass ihr der Vortrag sehr gut gefallen hat.

Zurück in Track 1 ginge es weiter mit …

Wo Content draufsteht, ist noch lange kein Content Marketing drin – eine Abrechnung mit vermeintlichen Content-Kampagnen

Der spannende Titel hatte im Vorfeld bereits meine Aufmerksamkeit geweckt. Die Rednerin war Svenja Teichmann von Crowdmedia. Als kleine Eröffnung wies sie darauf hin, dass zu wenige Frauen Speakerinnen bei der CMM sind und dass sich das in Zukunft hoffentlich ändern wird. Damit hatte sie Recht, denn sie war die einzige weibliche Speakerin. Gemessen am Anteil der Konferenzteilnehmerinnen, welcher erfreulicherweise wesentlich höher war, als z.B. bei den gängigen SEO-Konferenzen, war das wirklich viel zu wenig. Damit sich das in Zukunft in allen Bereichen ändert verwies sie noch auf die DIGITAL MEDIA WOMEN.

Content Marketing Masters 2016 - Bild 08

So nun zum inhaltlichen Teil. Svenja Teichmann nannte zuerst ein paar negative Beispiele von Content Marketing und grenzte Werbung von Content Marketing ab. Hier wird meiner Meinung nach auch viel zu viel in einen Content-Marketing-Topf geworfen. Als Beispiel wurde das Werbevideo mit Jean Claude Van Damme genannt, welches häufig als Content Marketing bezeichnet wird.

Anschließend folgten noch gute Content-Marketing-Beispiele wie die Vollintegrationsvariante Schwarzkopf, wo der Fokus auf den Bedürfnissen und Problemen der Zielgruppe liegt und der umfangreichen Rezeptwelt von Sanella. Untermauert wurde ihre Argumentation mit entsprechenden Zahlen und Statistiken. Außerdem erklärte sie, dass im Content Marketing immer eine relativ hohe Anfangsinvestition nötig ist und man etwas Geduld haben muss, bis sich die positiven Resultate einstellen. Man sollte nicht vergessen, dass Content Marketing nachhaltig und langfristig betrieben werden sollte.

Im Programm ging es für mich weiter mit …

Praxis pur: Die besten Learnings aus 500.000 geschriebenen Artikeln

Andreas Wander von Textbroker war der Speaker. Aufgrund der relativ späten Vortragszeit hatte er, wie er selbst anmerkte, den Nachteil, dass viele Tipps und Erkenntnisse in vorherigen Vorträgen bereits erwähnt wurden. Dafür konnte er allerdings nichts. Es wurde u.a. auf die Problematik bei begrenzten Budgets eingegangen und wie man die Ziele mit dem SMART-Modell festlegen kann. Auch die hohe Bedeutung von guten und detaillierten Briefings vor der Content Produktion wurde erklärt. Als Case Study zog er ein erstelltes E-Book heran, anhand dessen die Kosten für die Leadgenerierung berechnet wurden. Ich hatte schon einmal einen ähnlichen Vortrag auf dem SEO Day 2013 von ihm gehört und daher war das für mich nochmal ein kleiner Refresh.

In der kurzen Pause zwischen den Vorträgen führte ich ein Gespräch auf der Terrasse und somit kam ich etwas verspätet in den Vortrag …

Die Story im Content Marketing – zwischen Markenversprechen und Kundennutzen

Leider stieg ich erst in der Mitte des Vortrages von Dr. Stephan Tiersch von Kresse & Discher ein und kann leider nicht so viel berichten. Die Bedeutung von Personas spielte eine starke Rolle und es kam die Sinus-Milieus zu Sprache. Auch Mitarbeiter des Unternehmens wie Vertriebler wurden bei der Erstellung von Personas eingespannt. Den Ansatz fand ich sehr gut. Weiterhin erklärte er wie er anhand der Überschneidungen von Themenfeldern eine Corestory bildet und gab transparente Einblicke in ein aktuelles Kundenprojekt.

Content Marketing Masters 2016 - Bild 09

Leider konnte er die Folien nicht zur Verfügung stellen, da sich das dort behandelte Kundenprojekt noch in der Abnahme befindet.

Jetzt war mein Kopf voll und mein Akku leer. Daher ging ich zur USB-Ladestation 😉 und auf die Terrasse zum Get Together & Networking.

Content Marketing Masters 2016 - Bild 10

Get Together & Networking

Im Anschluss hatte man noch die Möglichkeit den Tag gemeinsam Revue passieren zu lassen. Ich lernte auf der CMM nette Kolleginnen und Kollegen kennen. Am Stehtisch auf der Terrasse konnten wir uns somit entspannt noch etwas beruflich austauschen, quatschen und lachen. Leider begann es dann stark zu regnen, aber „da mähste nix!“ wie man auf Kölsch sagt. Wir forderten den Regen mithilfe eines Sonnenschirms zum Kampf. Da ich meinen Flieger kriegen musste (der dann über zwei Stunden Verspätung hatte … fail of the week!) musste ich dann bald leider schon los …

Fazit

Mir persönlich hat der Besuch der CMM gut gefallen. Die Qualität der Vorträge variierte etwas, aber unterm Strich hat mir der Tag viel Inspiration und Motivation für die zukünftige Arbeit im Content Marketing verliehen. Man merkt, dass Content Marketing noch in den Kinderschuhen steckt und für viele Unternehmen und Agenturen natürlich weiterhin eine große Herausforderung darstellt. Allerdings merkt man auch, dass Content Marketing langsam in den Köpfen angekommen ist und von vielen unterschiedlichen Unternehmen und Agenturen ernsthaft und professionell betrieben wird. Das freut mich sehr . Auch die vielen Erfolgsstorys weisen auf das Potenzial von Content Marketing hin. Die Zukunft wird zeigen, ob sich irgendwann ein Standard in der Definition und der Arbeitsweise durchsetzen wird und die Diskussion darüber endet. Wenn ich mal wieder die Chance bekomme eine Konferenz zu besuchen, wird meine erste Wahl wieder eine Content-Marketing-Konferenz sein. Es war besonders schön mal andere Gesichter als auf anderen Konferenzen zu sehen und Menschen mit verschiedenen Perspektiven auf Content Marketing aus unterschiedlichen Bereichen kennenzulernen. Der Blick über den eigenen Tellerrand, das Hineinversetzen in die Perspektiven anderer und die Kommunikation mit Kollegen aus anderen Berufsfeldern innerhalb der Marketingwelt ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Auch sollten die Grabenkämpfe der unterschiedlichen Branchen um die Vorherschafft im Content Marketing langsam ad acta gelegt werden. Die Synergien zwischen den Branchen und deren Kernkompetenzen sind meiner Meinung nach für das Content Marketing wesentlich interessanter.

Content Marketing Masters 2016 - Bild 11

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